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ALLGEMEINE GESCHÄFTSBEDINGUNGEN VON DACHBOXIT

1. Geltungsbereich

1.1. Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für sämtliche Mietverträge, die mit der ReRent GmbH (nachfolgend „Vermieter“) unter Dachboxit.de über die angebotenen Gegenstände, insbesondere Dachboxen, Heckboxen, Dachfahrradträger, Kupplungsfahrradträger, Trägermaterial und sonstiges Zubehör (nachfolgend „Mietgegenstände“) geschlossen werden. Entgegenstehende allgemeine Vertragsbedingungen des Kunden gelten nur, wenn der Vermieter diesen ausdrücklich zugestimmt hat.

1.2. Verbraucher im Sinne dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen ist jede natürliche Person, die ein Rechtsgeschäft zu Zwecken abschließt, die überwiegend weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden können.

1.3. Unternehmer im Sinne dieser Geschäftsbedingungen sind natürliche oder juristische Personen oder rechtsfähige Personengesellschaften, die bei Vertragsschluss mit dem Vermieter in Ausübung ihrer gewerblichen oder selbständigen beruflichen Tätigkeit handeln.

2. Angebot und Vertragsschluss

2.1. Die Angebote richten sich ausschließlich an volljährige und voll geschäftsfähige Personen.

2.2. Die unter Dachboxit.de dargestellten Angebote stellen keine verbindlichen Angebote zum Abschluss eines Vertrages, sondern eine Aufforderung zur Abgabe eines Angebotes durch den Kunden dar.

2.3. Durch die Betätigung des Buttons „zahlungspflichtig bestellen“ gibt der Kunde ein bindendes Angebot zum Abschluss eines Vertrags ab (nachfolgend „Bestellung“).

2.4. Der Vertrag kommt zustande, wenn der Vermieter die Bestellung annimmt. Der Vermieter erklärt die Annahme unmittelbar nach Abgabe der Bestellung durch eine Buchungsbestätigung in Textform per E-Mail.

2.5. Der Vertrag kommt auf bestimmte Zeit zustande. Als bestimmte Zeit gilt der vom Kunden während des Bestellvorgangs ausgewählte Zeitraum.

2.6. Die Buchungsdaten werden gespeichert und sind im Kundenkonto einsehbar.

3. Preise und Zahlungsbedingungen

3.1. Als vereinbarter Preis gilt der Preis, der zum Zeitpunkt der Abgabe der Bestellung auf Dachboxit.de angezeigt wird. Dieser enthält die gesetzliche Umsatzsteuer.

3.2. Der Preis ist mit Vertragsschluss im Voraus fällig.

3.3. Die Zahlung erfolgt über die angebotenen Zahlungsmethoden. Nutzt der Kunde einen Zahlungsdienstleister, gelten im Verhältnis zwischen dem Kunden und dem Zahlungsdienstleister dessen Bedingungen. Diese werden nicht Bestandteil des Vertrages zwischen dem Kunden und dem Vermieter.

4. Rücktrittsrecht

4.1. Der Kunde kann bis 48 Stunden vor dem vereinbarten Übergabezeitpunkt ohne Angabe von Gründen kostenfrei vom Vertrag zurücktreten (nachfolgend „Stornierung“). Die Stornierung erfolgt über die Stornierungsfunktion in seinem Kundenkonto oder durch eine Erklärung in Textform gegenüber dem Vermieter.

4.2. Im Falle der Stornierung erstattet der Vermieter sämtliche geleisteten Zahlungen unverzüglich über das ursprünglich verwendete Zahlungsmittel. Hierzu gehört auch das Entgelt für ein etwaig gebuchtes Schutzpaket.

4.3. Nach Ablauf der genannten Frist ist eine Stornierung nicht mehr möglich. Die ordentliche Kündigung ist ausgeschlossen. Nimmt der Kunde die Mietgegenstände aus einem in seiner Person liegenden Grund nicht oder nicht für die gesamte Mietzeit in Gebrauch, bleibt er zur Zahlung der Miete verpflichtet. Der Vermieter rechnet ersparte Aufwendungen und Vorteile aus einer anderweitigen Verwertung der Mietgegenstände auf die Miete an. Das gesetzliche Recht beider Parteien zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt hiervon unberührt.

5. Fahrzeug und Eignungsprüfung

5.1. Der Kunde hat bei der Bestellung zutreffende Angaben zu dem Fahrzeug zu machen, an dem die Mietgegenstände verwendet werden sollen, insbesondere zu Hersteller, Modell, Baujahr, Karosserieform, Dachausführung und Anhängerkupplung. Sollen die Mietgegenstände an eigene Dachträger oder an der eigenen Anhängerkupplung des Kunden (nachfolgend „kundeneigene Teile“) befestigt werden, hat er auch deren Hersteller und Typ anzugeben.

5.2. Der Vermieter prüft anhand dieser Angaben und bei der Übergabe am vorgeführten Fahrzeug, ob die Mietgegenstände an das Fahrzeug und die kundeneigenen Teile nach Ziffer 5.1. angebracht werden können. Tragfähigkeit, Zulassung und technischer Zustand der kundeneigenen Teile sind nicht Gegenstand dieser Prüfung.

5.3. Der Kunde hat dafür Sorge zu tragen, dass kundeneigene Teile für das Fahrzeug zugelassen, ordnungsgemäß montiert und für das Gewicht der Mietgegenstände einschließlich Ladung ausreichend tragfähig sind.

5.4. Verweigert der Vermieter die Übergabe nach Ziffer 6.4., weil die Fahrzeugangaben des Kunden unzutreffend waren, der Kunde ein anderes als das angegebene Fahrzeug vorführt oder kundeneigene Teile erkennbar nicht den Anforderungen nach Ziff. 5.3. entsprechen, bleibt der Kunde nach Maßgabe von Ziff. 4.3. zur Zahlung der Miete verpflichtet.

6. Bereitstellung und Übergabe

6.1. Die Übergabe der Mietgegenstände erfolgt zu dem in der Buchung vereinbarten Termin an der vereinbarten Übergabestelle und beinhaltet stets die Montage durch den Vermieter am Fahrzeug.

6.2. Der Kunde hat zur Übergabe die Buchungsbestätigung oder Buchungsnummer, einen gültigen amtlichen Lichtbildausweis sowie eine Kopie der Zulassungsbescheinigung Teil I des bei der Bestellung angegebenen Fahrzeuges mitzubringen. Holt ein Dritter die Mietgegenstände ab, hat er zusätzlich eine Vollmacht des Kunden in Textform und einen eigenen Lichtbildausweis vorzulegen.

6.3. Der Vermieter ist berechtigt die Übergabe der Mietgegenstände zu verweigern, solange die Identität des Kunden oder des Abholers nicht festgestellt werden kann. Daneben ist der Vermieter berechtigt die Übergabe der Mietgegenstände zu verweigern, wenn das bei der Buchung angegebene Fahrzeug nicht vorgeführt wird oder die Mietgegenstände für das vorgeführte Fahrzeug nicht im Sinne der Ziff. 5.2. geeignet sind, oder kundeneigene Teile erkennbar nicht den Anforderungen nach Ziff. 5.3. entsprechen.

6.4. Erscheint der Kunde erst nach dem vereinbarten Übergabezeitpunkt, bleibt der vereinbarte Rückgabezeitpunkt unverändert. Ein Anspruch auf Verlängerung der Mietzeit oder auf anteilige Erstattung der Miete besteht nicht.

6.5. Ist ein gebuchter Mietgegenstand aus einem vom Vermieter nicht zu vertretenden Grund nicht verfügbar, insbesondere wegen Beschädigung oder verspäteter Rückgabe durch einen Vormieter, kann der Vermieter stattdessen ein anderes Modell überlassen. Das Ersatzmodell muss nach Art, Fassungsvermögen und Eignung für das Fahrzeug des Kunden mindestens gleichwertig sein. Mehrkosten entstehen dem Kunden nicht.

6.6. Der Vermieter dokumentiert Zustand und Vollständigkeit der Mietgegenstände bei der Übergabe in einem Übergabeprotokoll und durch Fotoaufnahmen und stellt dem Kunden die Dokumentation zur Verfügung.

7. Montage und Gebrauch

7.1. Der Kunde hat den Vermieter vor der Montage auf erkennbare Vorschäden oder Veränderungen am Fahrzeug hinzuweisen, die für die Montage von Bedeutung sein können.

7.2. Der Vermieter montiert die Mietgegenstände bei der Übergabe am Fahrzeug des Kunden und demontiert sie bei der Rückgabe. Bei der Übergabe weist er den Kunden in die Bedienung, das Abnehmen und Wiederanbringen sowie die Kontrolle der Befestigung ein und hält die Zuladung, die zulässige Höchstgeschwindigkeit und die Kontrollabstände im Übergabeprotokoll fest.

7.3. Der Kunde ist verpflichtet, die Befestigung und den ordnungsgemäßen Sitz des Mietgegenstandes vor jedem Fahrtbeginn zu kontrollieren.

7.4. Der Kunde darf die Mietgegenstände während der Mietzeit abnehmen und entsprechend der Einweisung bei der Übergabe wieder anbringen. Für die ordnungsgemäße Befestigung nach einem Wiederanbringen ist der Kunde verantwortlich.

7.5. Reparaturen an den Mietgegenständen bedürfen der vorherigen Zustimmung des Vermieters. Hiervon unberührt bleibt das gesetzliche Recht des Kunden, einen Mangel zu beseitigen, wenn der Vermieter mit der Beseitigung des Mangels im Verzug ist oder die umgehende Beseitigung des Mangels zur Erhaltung oder Wiederherstellung des Bestands der Mietsache notwendig ist. Im letzteren Falle benachrichtigt der Kunde den Vermieter unverzüglich nach Vornahme über die erfolgte Beseitigung.

7.6. Der Kunde hat dem Vermieter nach Übergabe eintretende Mängel oder Beschädigungen an den Mietgegenständen sowie den Verlust oder den Diebstahl unverzüglich mitzuteilen.

7.7. Bei ungewöhnlichen Geräuschen, erkennbarer Lockerung oder Beschädigung darf die Fahrt nicht fortgesetzt werden. Der Kunde hat in diesen Fällen das Fahrzeug sicher abzustellen und den Vermieter unverzüglich zu benachrichtigen. Er darf die Mietgegenstände erst weiterverwenden, wenn die Verkehrssicherheit wiederhergestellt ist.

7.8. Verschließbare Mietgegenstände hat der Kunde zu verschließen, wenn er das Fahrzeug unbeaufsichtigt abstellt. Abgenommene Mietgegenstände hat er angemessen gegen Diebstahl zu sichern.

7.9. Bei Diebstahl, Vandalismus, Unfallflucht oder sonstiger Beschädigung der Mietgegenstände durch unbekannte Dritte hat der Kunde unverzüglich die Polizei zu verständigen und dem Vermieter eine Kopie der Anzeige oder das Aktenzeichen zu übermitteln.

7.10. Der Kunde hat die für sein Fahrzeug zulässige Dachlast, Stützlast, Achslast und Gesamtmasse sowie die im Übergabeprotokoll festgehaltene zulässige Zuladung und Höchstgeschwindigkeit einzuhalten.

7.11. Die Nutzung einer automatischen Waschanlage mit angebrachten Mietgegenständen ist nicht gestattet.

7.12. Der Kunde darf die Mietgegenstände Dritten nur unentgeltlich und nur zusammen mit dem Fahrzeug überlassen. Eine Überlassung ausschließlich der Mietgegenstände an Dritte ist nicht gestattet.

7.13. Die Mietgegenstände dürfen nur in den Mitgliedstaaten der Europäischen Union und des Europäischen Wirtschaftsraums, in der Schweiz und im Vereinigten Königreich verwendet werden. Eine Verwendung in anderen Staaten bedarf der vorherigen Zustimmung des Vermieters in Textform.

8. Haftung des Kunden, Haftungsverzicht des Vermieters bei Bestellung des Schutzpakets

8.1. Der Kunde haftet dem Vermieter nach den gesetzlichen Vorschriften, wenn Mietgegenstände während der Mietzeit beschädigt, zerstört oder gestohlen werden und er dies zu vertreten hat.

8.2. Der Kunde kann bei der Bestellung gegen ein gesondertes Entgelt ein Schutzpaket hinzubuchen. Hat er dieses gebucht, verzichtet der Vermieter nach Maßgabe dieses Abschnitts darauf, die Ansprüche nach Ziffer 8.1. gegen den Kunden geltend zu machen (nachfolgend „Haftungsverzicht“). Der Haftungsverzicht gilt auch zugunsten von Personen, denen der Kunde sein Fahrzeug mit den angebrachten Mietgegenständen nach Ziffer 7.12. überlassen hat, es sei denn, diese Person hat den Schaden vorsätzlich herbeigeführt. Das Schutzpaket ist keine Versicherung. Es schützt den Kunden nicht vor Ansprüchen Dritter und ersetzt keine erlittenen Schäden des Kunden, für die der Vermieter nicht haftet.

8.3. Eine nachträgliche Buchung des Schutzpakets ist nicht möglich.

8.4. Der Haftungsverzicht gilt für Schäden, die zwischen der Übergabe und der Rückgabe der Mietgegenstände eintreten. Für Schäden, die nach dem vereinbarten Rückgabezeitpunkt eintreten, gilt er nur, wenn der Kunde die Verspätung nicht zu vertreten hat.

8.5. Der Haftungsverzicht gilt nicht für:

8.5.1. Schäden, die der Kunde vorsätzlich herbeigeführt hat,

8.5.2. Schäden, die außerhalb des nach Ziffer 7.13. zulässigen Gebiets eintreten,

8.5.3. das Abhandenkommen von Mietgegenständen, das nicht auf einem Diebstahl beruht, insbesondere durch Verlieren oder Liegenlassen.

8.6. Verstößt der Kunde gegen eine Pflicht aus den Ziffern 7.5., 7.6., 7.9 oder 7.12. oder erteilt er dem Vermieter auf Verlangen nicht die zur Aufklärung des Schadens erforderlichen Auskünfte, entfällt der Haftungsverzicht, wenn der Verstoß gegen die Pflicht vorsätzlich war. Bei grob fahrlässigem Verstoß gegen eine der Pflichten ist der Vermieter berechtigt, den Haftungsverzicht in einem der Schwere des Verschuldens entsprechenden Verhältnis zu kürzen. Der Haftungsverzicht bleibt bestehen, soweit der Verstoß gegen die Pflicht weder für den Eintritt noch für die Feststellung oder den Umfang des Schadens ursächlich war. Täuscht der Kunde den Vermieter arglistig über Tatsachen, die für den Grund oder den Umfang des Haftungsverzichts von Bedeutung sind, entfällt der Haftungsverzicht.

9. Laufzeit und Rückgabe

9.1. Setzt der Kunde den Gebrauch der Mietgegenstände nach Ablauf der Mietzeit fort, verlängert sich das Mietverhältnis dadurch nicht. § 545 BGB findet keine Anwendung.

9.2. Der Kunde hat die Mietgegenstände einschließlich sämtlicher Schlüssel, Befestigungsteile, Gurte und sonstigem Zubehör spätestens zum vereinbarten Rückgabezeitpunkt an der Übergabestelle zurückzugeben. Die Mietgegenstände sind entleert und grob gereinigt zurückzugeben.

9.3. Der Vermieter dokumentiert Zustand und Vollständigkeit der Mietgegenstände bei der Rückgabe in einem Rückgabeprotokoll und durch Fotoaufnahmen und stellt dem Kunden die Dokumentation zur Verfügung.

9.4. Erkennt der Kunde, dass er die Mietgegenstände nicht rechtzeitig zurückgeben kann, hat er den Vermieter hierüber unverzüglich zu informieren.

10. Haftung des Vermieters

10.1. Der Vermieter haftet unbeschränkt für Schäden, die auf einer vorsätzlichen oder grob fahrlässigen Pflichtverletzung des Vermieters, seines gesetzlichen Vertreters oder Erfüllungsgehilfen beruhen. Gleiches gilt für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, die auf einer vorsätzlichen oder fahrlässigen Pflichtverletzung des Vermieters, seines gesetzlichen Vertreters oder Erfüllungsgehilfen beruhen, sowie für die Haftung nach dem Produkthaftungsgesetz, im Umfang einer übernommenen Garantie und bei arglistigem Verschweigen eines Mangels.

10.2. Im Übrigen haftet der Vermieter, gleich aus welchem Rechtsgrund, für Schäden aus einer leicht fahrlässigen Pflichtverletzung nur für Verletzungen wesentlicher Vertragspflichten und der Höhe nach begrenzt auf den bei Vertragsschluss vorhersehbaren, vertragstypischen Schaden. Wesentliche Vertragspflichten sind Pflichten, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Kunde regelmäßig vertrauen darf.

10.3. Die verschuldensunabhängige Haftung des Vermieters nach § 536a Abs. 1 BGB für Schäden wegen Mängeln, die schon bei Vertragsschluss vorhanden waren, ist ausgeschlossen.

10.4. Soweit die Haftung des Vermieters nach Maßgabe dieses Abschnitts ausgeschlossen oder beschränkt ist, gilt dies auch für die persönliche Haftung seines gesetzlichen Vertreters, Mitarbeitenden und Erfüllungsgehilfen.

11. Schlussbestimmungen

11.1. Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland. Gegenüber Verbrauchern gilt diese Rechtswahl nur, soweit ihnen dadurch nicht der Schutz durch zwingende Bestimmungen des Staates entzogen wird, in dem sie ihren gewöhnlichen Aufenthalt haben.

11.2. Ist der Kunde Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder hat er als Unternehmer keinen allgemeinen Gerichtsstand in Deutschland, ist Stuttgart ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus dem Vertragsverhältnis.

11.3. Der Vermieter ist weder verpflichtet noch bereit, an einem Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen.

Stand 14.10.2026